Alternative Medien sind in Deutschland noch nicht wirklich angekommen, aber zumindest in den USA schon die großen Gewinner des aktuellen Wahlkampfs zwischen Hillary Clinton und Donald Trump. Während sich Hillary Clinton auf die Unterstützung der Main Stream Medien voll und ganz verlassen kann, setzt Donald Trump mehr und mehr auf die Kooperation mit alternativen Medien.

Alternative Medien in Deutschland

Was in der deutschen Wikipedia noch keinen Artikel besitzt, ist im Alltag der Deutschen auch noch nicht wirklich angekommen. Alternative Medien spielen in Deutschland tatsächlich noch keine bedeutende Rolle, auch wenn es schon einige ernstzunehmende Protagonisten gibt. Es fehlt den meisten Machern noch an Professionalität und (sehr) wahrscheinlich auch an Geld, regelmäßige und nachhaltig überzeugende Nachrichten in Form von Videos, Podcasts oder Artikeln zu aktuellen Themen zu produzieren. Nichtsdestotrotz ist die Notwendigkeit alternativer Medien in Konkurrenz zu den verbreiteten News und Meinungen von BILD, Spiegel oder Focus nicht mehr wegzuleugnen. In der Schule wurden uns die Medien noch als „4. Gewalt“ erklärt, die neben Legislative, Exekutive und Judikative eine vierte Säule zur Kontrolle der anderen darstellt. Inzwischen ist jedoch mehr oder weniger bekannt, dass dieses Kontrollsystem nicht mehr wirklich funktioniert (wenn es denn jemals funktioniert hat). Die zunehmende Medienkonzentration ist hierbei nur eine von mehreren kritischen Entwicklungen im Hinblick auf die Aufgabe der Medien.

Alternative Medien in anderen Ländern

Auch beim Blick auf die alternativen Medien in anderen Ländern lohnt sich eine Recherche bei Wikipedia, wo das Thema in den unterschiedlichsten Aspekten untersucht wird. In den USA erleben alternative Medien aktuell eine enorme Aufwertung durch den Wahlkampf um das Amt des nächsten US-Präsidenten. Diese Aufwertung erfolgt in erster Linie durch Donald Trump, der alternative Medien in den USA sogar für die Zukunft hält. Diese Meinung unterstreicht er damit, dass er Stephen Bannon als neuen Chefberater für sein Wahlkampfteam berief und damit auch das Breitbart News Network hinter sich weiß. Während sich Hillary Clinton auf die Unterstützung der Main Stream Medien voll und ganz verlassen kann, setzt Donald Trump auf die Kooperation mit alternativen Medien, darunter z.B. auch Infowars.com.

Donald Trump im Interview mit Alex Jones von infowars.com

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