Ein demografischer Wandel ist bei jeder Bevölkerung eines Landes zu beobachten. Man beschreibt damit zum einen die Veränderung der absoluten Zahl der Menschen in dem Land und zum anderen die Entwicklung der Altersstruktur, d.h. die Zugehörigkeit der Menschen zu bestimmten Altersgruppen. Beide statistische Größen werden im wesentlichen durch die Geburtenrate, die Sterberate und Migration beeinflusst.

Demografischer Wandel in Deutschland

Die absolute Zahl der Bevölkerung Deutschlands nimmt bis 2060 nun kontinuierlich ab. Die Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes prognostiziert für das Jahr 2060 nur noch 67,6 Millionen Einwohner. Während im Jahre 2013 noch rund die Hälfte der Einwohner im erwerbsfähigen Alter war (20 bis unter 67), sinkt diese Quote nun ebenfalls kontinuierlich auf ein Drittel in 2060. Währenddessen steigt die Zahl der über 67-Jährigen von rund 17 Millionen auf 22 Millionen. Im Jahre 2060 wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen nur noch die Hälfte der über 67-Jährigen erreichen.

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Die zunehmende Alterung der deutschen Gesellschaft wird in den kommenden Jahren ihre ersten spürbaren Konsequenzen zeigen. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung benennt die Sorgen der Bürger, die sich aus dem demographischen Wandel in Deutschland ergeben.

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Eine steigende Altersarmut, ein immer späterer Renteneintritt und steigende Rentenversicherungsbeiträge werden als größte Risiken genannt. Die Bedeutung einer privaten und/oder betrieblichen Altersvorsorge wird zunehmend bedeutend.