Im Trendjournal von finasco.de verfolge ich die Trends und Megatrends der kommenden Jahre in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, die in ihren Auswirkungen jeden Einzelnen betreffen werden und daher entsprechende Beachtung verdienen. In den einzelnen Artikeln werden ich mich solchen Trends widmen, von denen einige schon präsent sind, andere noch konturenlos, aber dennoch sichtbar. Darüber hinaus will ich aber auch einen Blick in die Zukunft wagen und hierbei aus meinem eigenen Blickwinkel eine Einschätzung wagen, mit welchen Trends in den kommenden Jahrzehnten zu rechnen ist. Bei letzterem hoffe ich auf angeregte Diskussionen und Meinungen, die in den Kommentaren herzlich willkommen sind.

Megatrends 2020

Aus meiner Sicht stehen wir weltweit vor gewaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die in ihren Auswirkungen auf unsere Lebensart und Arbeitswelt noch kaum einzuschätzen sind. Umso wichtiger ist es, sich mit den sogenannten Trends der Zukunft auseinanderzusetzen, um angemessen und mit geeigneten Maßnahmen darauf zu reagieren bzw. sich auf die daraus folgenden Konsequenzen vorzubereiten. So sind die Megatrends der kommenden Jahre bis 2020 schon heute sichtbar und Gegenstand unzähliger Studien und Analysen. Diesbezüglich sind sich die Autoren solcher Studien und Analysen einig, dass Digitalisierung, Mobiles Internet, Vernetzung und Robotik die zentralen Themen im Bereich der Wirtschaft sind, mit denen sich sowohl große als auch kleine Unternehmen beschäftigen müssen. In gesellschaftlicher Hinsicht kommen demografischer Wandel, Urbanisierung und Klimawandel hinzu, die mit der Wirtschaft natürlich ebenfalls Wechselwirkungen eingehen werden. Natürlich findet man die wichtigsten Trends nicht überall zur gleichen Zeit. Vielmehr erscheinen sie eher nach einem chaotischen Muster, d.h. örtlich und zeitlich fast zufällig.

Trendsetter

Wenn man über Trends oder gar Megatrends schreibt, kommt man natürlich nicht umhin, auch einige namhafte und bedeutende Trendsetter namentlich zu benennen, die mit ihren Gedanken, Produkten oder anderen Erfindungen für tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft bewirkt haben. Als Beispiele will ich hier Steve Jobs oder Elon Musk nennen, wobei der erste vor allem für das Smartphone und der zweite für das Elektroauto und die Revolution der Raumfahrt stehen. Beiden ist gemeinsam, dass sie zu Beginn „ihrer“ Entwicklungen von den meisten nur belächelt und nicht ernst genommen wurden, aber nichtsdestotrotz mit ihren Gedanken und Produkten einen unaufhaltsamen Trend in Gang gesetzt haben. Heute ist das vor wenigen Jahren von Steve Jobs erfundene Smartphone wiederrum die Basis für bereits gestartete oder noch kommende trends, womit gleichzeitig deutlich wird, dass sich auch die Entwicklung solcher Trends enorm beschleunigt hat.

Gewinner und Verlierer von Trends

Bei den meisten Trends der heutigen Zeit gibt es stets Gewinner und Verlierer, wobei sich die beiden Gruppen zahlenmäßig oft deutlich voneinander unterscheiden. Zu der Gruppe der Verlierer gehören meistens diejenigen, die nicht in der Lage oder nicht willens waren, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Veränderungen und Trends zu erkennen und sich dementsprechend darauf einzustellen.